Coaching ist Arbeit an der konkreten Situation. Nicht am Selbst im Allgemeinen. Mediation ist strukturierte Klärung. Nicht Kumbaya.
Coaching
Du hast ein konkretes Thema: ein Gespräch, das du vermeidest. Eine Entscheidung, die hängt. Eine Rolle, in der du noch nicht ganz angekommen bist.
Keine Persönlichkeitstests. Keine langen Hintergrundanalysen.
Wir schauen uns an, was konkret passiert — in der Situation, im Gespräch, in der Dynamik.
Meistens entsteht daraus eine Eröffnung: der erste Satz, der nicht um den heißen Brei redet und trotzdem die Beziehung hält.
60–90 Minuten pro Sitzung, online oder in Berlin. In der Regel 3–6 Sitzungen, je nach Thema.
Ich nicke nicht ab. Wenn ich etwas sehe, das du nicht siehst, sage ich es. Das ist kein Angriff. Das ist der Grund, warum Coaching bei mir sich von einem guten Freundschaftsgespräch unterscheidet.
Systemische Gesprächsführung. FEED-Modell für Feedback. EAT-Modell für Zuhören. Difficult Conversations nach Stone, Patton, Heen. Harvard-Verhandlungsprinzipien.
Mediation
Manche Konflikte lösen sich nicht im Gespräch der Beteiligten, weil das Gespräch selbst Teil des Problems ist. Dann braucht es jemanden, der den Prozess hält, ohne Partei zu sein.
Als Mediator begleite ich Klärungsprozesse zwischen Einzelpersonen, Teams oder Abteilungen. Das Ziel ist nicht Harmonie. Das Ziel ist Arbeitsfähigkeit und ein gemeinsames Verständnis davon, wie ihr weitermacht.
Vorgespräche mit Einzelpersonen, dann gemeinsame Sitzungen. Dauer je nach Komplexität. Vor Ort bevorzugt.
Ein Konflikt ist nicht die Summe zweier schlechter Absichten. Er ist ein eigenständiges Phänomen, das beide Seiten in seine Logik zieht. Oft ohne dass jemand das will.
Meine Arbeit setzt an dieser Dynamik an (Eidenschink, Glasl). Wir machen den Konflikt als drittes Wesen im Raum sichtbar, bevor wir über Lösungen sprechen.
20 Minuten, um zu klären, ob und wie ich helfen kann. Wenn nicht, sage ich es.
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