Trainer, Coach und Mediator. Berlin. Seit über zehn Jahren bei Konzernen und Mittelstand im Raum, wenn die Gespräche schwierig werden.
Wer ich bin
Ich bin kein Seminarleiter, der Modelle vorliest. Ich entwerfe Lernsituationen.
Sie haben einen dramaturgischen Bogen. Sie werfen Teilnehmende zuerst in die Erfahrung und liefern erst danach den Rahmen.
Das ist der Unterschied zwischen Wissen, das bleibt — und Wissen, das nach der Kaffeepause weg ist.
Kernthemen: Konfliktmanagement, Verhandlung, Führungskommunikation.
Ich arbeite für Konzerne und Mittelstand, häufig über Trainingsanbieter wie Cegos, edutrainment, MR Education, Modul Training. Zu meinen Kunden zählen Lufthansa, Lufthansa Technik, Siemens Energy, Maersk, BSH Hausgeräte und Aareal Bank.
Mein Hintergrund ist das Theater. Über ein Jahrzehnt als Schauspieler und Mitgründer einer Theatercompany. Das prägt meinen Blick auf Kommunikation: wie Räume wirken, wie Körper sprechen, wie Dynamiken kippen.
Mein erster Zugang zur Trainerarbeit war nicht Improv-Comedy, sondern Forum Theater nach Augusto Boal. Wir tourten ein Jahr mit Szenen wie sexistischen Übergriffen in der U-Bahn — vor einem Publikum, das nicht zuschaute, sondern mitspielte und nach Lösungen suchte.
Dort habe ich gelernt, was jedes meiner Trainings trägt: Theater bleibt Spiel, auch wenn es fühlbar ernst wird. Und genau in diesem Spielraum probiert man Verhalten, das man sich im echten Leben nicht zugetraut hätte. Das schafft Souveränität, die im Alltag trägt.
Außerdem: Gründer und CEO von Mysseur, einem Tech-Startup. Konflikte kenne ich nicht nur aus dem Seminarraum, sondern aus der Führungsrolle selbst.
Deadlines, die gerissen werden. Entwickler, die anders priorisieren als Gründer. Entscheidungen unter Unsicherheit, die nicht rückgängig zu machen sind.
Wenn Teilnehmende echte Situationen aus ihrer Führungsrolle mitbringen, erkenne ich sie.
Studium & Ausbildung
Drei Säulen
Handeln unter Unsicherheit. Wirklich zuhören. Auf das reagieren, was tatsächlich passiert. Raum und Körper als Lerninstrument.
Marshall Rosenberg. Auslöser und Ursache trennen. Bedürfnisse hinter Verhalten erkennen. Beobachtung → Gefühle → Bedürfnisse → Bitten.
Ruth Seliger. Führung als Organisationsphänomen. Lebende Systeme, nicht Maschinen. Verbinden und Entscheiden als Kernaufgaben von Führung.
Modelle & Frameworks
Diese theoretischen Grundlagen fließen in meine Trainings ein:
Feedback strukturiert geben: Facts → Explain Impact → Emotion → Direction
Aktives Zuhören: Explore → Absorb → Transform
Interessen statt Positionen, BATNA, sachbezogenes Verhandeln
Schulz von Thun – Sach-, Beziehungs-, Selbstoffenbarungs- und Appellebene
Konflikt als systemisches Phänomen – das "dritte Wesen"
Stone / Patton / Heen – drei Gesprächsebenen: Sachverhalt, Gefühle, Identität
Führung als Organisationsphänomen. Lebende Systeme. Verbinden und Entscheiden unter Komplexität.
Standort
Berlin, europaweit und online tätig.
Verfügbarkeit
Berlin bis Mitte 2027. Danach UK-basiert. Inhouse-Trainings bleiben DACH-weit verfügbar.
Sprachen
Deutsch (Muttersprache) · Englisch (verhandlungssicher).