Inhouse-Trainings

Trainings, die treffen.

Inhouse, 6 bis 20 Personen, ein bis drei Tage. Vor Ort oder online.

Ihr bringt die Fälle aus eurer Welt. Ich bringe die Dramaturgie. Was nach der Kaffeepause noch trägt, hat getroffen.

Fünf Räume. Fünf Auseinandersetzungen.

Konflikt­management

Konflikte sind keine Betriebsstörung, sondern Information. Wer früh liest, was sie zeigen, kann steuern, bevor Eskalation das Gespräch übernimmt.

Was ihr im Training durcharbeitet:

  • – Konflikte früh erkennen — auf Sach-, Beziehungs- und Werteebene.
  • – Eskalationsdynamiken einschätzen, bevor sie das Gespräch übernehmen.
  • – Klarheit schaffen, ohne Vertrauen zu zerstören.

Auslöser ist nicht Ursache. Gefühle entstehen nicht durch das, was andere tun, sondern durch unsere Bewertung. Wer das trennt, bleibt handlungsfähig, wo andere eskalieren.

Aus einem Konflikttraining

Ein Leistungsträger beschwert sich, dass er fünf Projekte stemmt, während sein Team im Schnitt zwei bearbeitet. Im Gespräch zeigt sich: Er gibt nie eine Aufgabe ab, weil er den Kollegen die Verantwortung nicht zutraut. Sie wiederum erleben jede Übernahme als Mikromanagement. Der Konflikt war kein Personenkonflikt, sondern ein Muster, das beide aufrechterhielten.

Glasl-Modell GFK nach Rosenberg Difficult Conversations Rollenspiele mit echten Fällen 2–3 Tage

Verhandlungs­führung

Die meisten Verhandlungen scheitern nicht am Angebot. Sie scheitern daran, dass Positionen verteidigt werden, statt Interessen zu erkunden.

Das Training basiert auf den Harvard-Prinzipien und macht sie praxistauglich. BATNA entwickeln. Interessen hinter Positionen freilegen. Schwierige Verhandlungspartner führen, ohne zu kapitulieren. Wir verhandeln eure echten Fälle nach: die hängende Gehaltsverhandlung, das Lieferantengespräch, die interne Ressourcenverteilung. Was hier durchsimuliert wird, könnt ihr nächste Woche führen.

Harvard-Konzept BATNA Verhandlungssimulationen 2 Tage

Schwierige Gespräche & Führungs­kommunikation

Feedback geben, das jemand wirklich hört. Einem Mitarbeitenden sagen, was nicht funktioniert. Teambriefings, die ankommen.

Eine Frage verbindet diese Gespräche: Wie schaffe ich Klarheit, ohne Vertrauen zu beschädigen?

Führung ist im Kern Kommunikation. Das hängt nicht von Persönlichkeit ab, sondern von Haltung und Handwerk.

Was wir trainieren:

  • FEED — als Gerüst für klare, beziehungsfähige Botschaften.
  • 4 Seiten nach Schulz von Thun — körperlich erlebbar im Spiel „Schnabel trifft Ohr".
  • GFK-Haltung — Was fühle ich? Was brauche ich? Was braucht mein Gegenüber?

Eure echten Situationen. Wir arbeiten sie durch.

FEED-Modell 4-Seiten-Modell GFK / Bedürfnisorientierung Difficult Conversations Systemisches Führen (Seliger) Schnabel trifft Ohr 1–2 Tage

Wirkungsvoll präsentieren

Präsentationen, die jemanden erreichen, funktionieren wie gute Geschichten. Sie haben einen Helden, einen Konflikt, eine Wendung. Dieses Training bringt Storytelling-Techniken aus dem Improvisationstheater in Pitches, Briefings und interne Kommunikation. Was ihr nach zwei Tagen könnt: Folien weniger füllen und sie funktionieren lassen.

Storytelling Impro-Methoden Körpersprache 1–2 Tage

Applied Improvisation

Improvisationstheater ist mehr als eine Kreativmethode. Es ist ein Trainingslabor für die Haltungen, die modernes Führen braucht: zuhören bevor man antwortet, Unsicherheit aushalten, auf das reagieren, was wirklich passiert.

Yes-And — Angebote annehmen, aufbauen, weitertragen.

Und das Gegenteil — wann ist ein klares Nein die stärkere Antwort? Wo enden eure Grenzen?

Die Übungen kommen aus dem professionellen Improtheater. In zwei Stunden zeigen sie, was klassische Seminare wochenlang theoretisch lassen.

Yes-And-Prinzip Grenzwahrnehmung Präsenz & Zuhören Umgang mit Unsicherheit ½–2 Tage

Kein Training funktioniert wie das andere.

Vor jedem Inhouse-Format führe ich ein Auftragsklärungsgespräch. Was ist die konkrete Situation? Welche Zielgruppe? Was soll sich danach verändert haben? Daraus entsteht ein Design. Kein konfektioniertes Seminar, das ich euch zweihundertmal gehalten habe.

Alle Trainings folgen dem Prinzip Erfahrung vor Theorie. Teilnehmende erleben zuerst, dann wird eingeordnet. Maximal drei Minuten Vortrag am Stück, danach Diskussion oder Übung. Wer das nicht aushält, ist hier falsch. Wer es aushält, hat in zwei Tagen mehr durchgearbeitet als in zwei Wochen Vorlesung.

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