Inhouse-Training · Moderation

Moderationstraining für Beschlüsse, die die Gruppe wirklich trägt.

Ein bis zwei Tage, 6 bis 20 Personen. Vor Ort oder online, auf Deutsch oder Englisch.

Eine Gruppe trifft eine Entscheidung, und der halbe Raum trägt sie nicht mit. Moderation ist die Arbeit mit genau diesem Konflikt: vielstimmig, oft unausgesprochen, im Raum statt zwischen zwei Personen.

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Die Weisheit liegt oft in der Minderheit.

Das Nein, das niemand hören will, ist selten Störung. Es ist meistens die Information, die der Entscheidung noch fehlt. Gute Moderation macht dieses Nein zugänglich und holt es in den Beschluss, statt es zu überstimmen.

Ihr lernt, eine Gruppe durch eine Entscheidung zu führen, ohne die leisen Stimmen zu überfahren: Interessen und Bedürfnisse sichtbar machen, bevor sie sich als Widerstand zeigen, und einen Beschluss herstellen, den die Gruppe wirklich trägt, nicht nur die Mehrheit.

Was ihr trainiert

Alle Stimmen in den Raum

Die lautesten Stimmen dominieren, die wichtigsten schweigen. Liberating Structures ist ein offenes Repertoire kompakter Moderationsformate, das jede Stimme im Raum zu Wort kommen lässt, ohne dass die Runde ausufert. Ihr lernt eine Auswahl kennen, wendet sie direkt an und moderiert euch gegenseitig.

Liberating Structures Gruppenmoderation

Das Nein nutzen

Die Lewis-Methode Deep Democracy wurde in den 1990er-Jahren von den Psychologen Myrna und Greg Lewis in Südafrika entwickelt, um Organisationen durch das Erbe der Apartheid zu führen. Ihr Kern: die Überzeugung, dass die Weisheit oft in der Minderheit liegt. Ihr lernt die Grundhaltung und die zentralen Werkzeuge, um Widerspruch in die Entscheidung zu holen, statt ihn zu überstimmen. In der Anwendung dieser Methode bin ich zertifiziert.

Deep Democracy (Lewis-Methode) Umgang mit Widerstand

Entscheidungen herstellen

Am Ende steht ein Beschluss, den die Gruppe trägt. Ihr trainiert, den Entscheidungsmoment zu gestalten: Optionen schärfen, Einwände integrieren, den Beschluss ausformulieren und absichern, dass er den Raum überlebt. Hier geht es um das Handwerk, das ihr selbst anwendet. Wenn ein Konflikt schon zu festgefahren ist, um ihn intern zu moderieren, übernehme ich das als Mediator, mehr dazu unter Coaching & Mediation.

Entscheidungsfindung 1–2 Tage

Das Prinzip

Widerstand ist selten Sabotage. Er ist ein Interesse, das noch keinen Platz in der Entscheidung gefunden hat.

Erfahrung vor Theorie. Immer.

Vor jedem Training steht ein Auftragsklärungsgespräch: Was ist die konkrete Situation, welche Zielgruppe, was soll sich danach verändert haben? Daraus entsteht ein Design für euch. Kein konfektioniertes Seminar, das ich zweihundertmal gehalten habe.

Im Training selbst gilt: Teilnehmende erleben zuerst, dann wird eingeordnet. Maximal drei Minuten Vortrag am Stück, danach Übung, Rollenspiel oder Diskussion. Jede Einheit hat eine Dramaturgie: erst die Irritation, dann die Vertiefung, am Ende Handlungsfähigkeit. Was nach der Kaffeepause noch trägt, hat getroffen.

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Was nach den Trainings hängenbleibt

„Methodisch top – und du hast es geschafft, das Seminar absolut professionell, zugleich empathisch und spannend umzusetzen und uns sehr gut als Gruppe mitgenommen. Die Zeit ist wie im Flug vergangen."

Susann Weiner, Dipl.-Psychologin

„Ich habe sehr viel positives Feedback bekommen. Ich fand es besonders gut, wie du es geschafft hast, die Teilnehmenden durchgehend einzubinden und das Interesse und die Aufmerksamkeit hochzuhalten."

Dr. Gesine Schiller, Referentin Fachbereich Sozialpolitik

Häufige Fragen zum Moderationstraining

Wie lange dauert ein Moderationstraining?

Ein bis zwei Tage. Ein Tag für die Formate und den Entscheidungsmoment, der zweite Tag für Deep Democracy und schwierige Gruppensituationen.

Für wen ist das Training gedacht?

Für Führungskräfte, Teams und Projektverantwortliche in Konzernen und im Mittelstand. Die Gruppengröße liegt bei 6 bis 20 Personen. Vorerfahrung ist nicht nötig, echte Fälle aus dem eigenen Alltag sind ausdrücklich erwünscht.

Was unterscheidet Moderationstraining von Mediation?

Im Training lernt ihr das Handwerk, um Gruppenentscheidungen selbst zu moderieren. Wenn ein konkreter Konflikt schon so festgefahren ist, dass interne Moderation nicht mehr trägt, übernehme ich das als Mediator. Beides biete ich an, die Auftragsklärung zeigt, was passt.

Funktioniert das Training auch online?

Ja. Die Übungen sind für den Raum entwickelt und für online übersetzt, nicht einfach abgefilmt. Präsenz bleibt für die intensiven Simulationen die erste Wahl, online funktioniert vor allem für kürzere und verteilte Formate.

Was kostet ein Inhouse-Training?

Der Preis hängt von Dauer, Gruppengröße und Vorbereitung ab. Jedes Training beginnt mit einem kostenlosen Auftragsklärungsgespräch, danach bekommt ihr ein konkretes Angebot.

Moderation ist eines von fünf Trainingsthemen. Angrenzend: Führungskommunikation für die Rolle vorne im Raum und Konfliktmanagement, wenn die Spannung schon da ist. Alle Themen in der Übersicht.

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