Ein bis zwei Tage, 6 bis 20 Personen. Vor Ort oder online, auf Deutsch oder Englisch.
Feedback, das jemand wirklich hört. Briefings, die ankommen. Eine Richtung, der Menschen folgen, weil sie sie verstehen. Das hängt nicht von Persönlichkeit ab, sondern von Haltung und Handwerk.
Die Haltung dahinter
Führung hat eine Aufgabe: die innere und äußere Komplexität einer Organisation bearbeitbar zu machen. Ein Unternehmen ist vielstimmig und widersprüchlich. Wer führt, übersetzt das in eine Richtung, der Menschen folgen können.
Das geschieht auf drei Ebenen: sich selbst führen, Menschen führen, die Organisation führen. Alle drei münden in dasselbe, ins Handeln und Entscheiden. Und alle drei sind Kommunikation.
Inhalte
Der Hebel ist eine Haltung, kein neues Vokabular: Beobachtung von Bewertung trennen, das eigene Gefühl benennen, statt es als Vorwurf zu verpacken, das Bedürfnis hinter der Position hören und um etwas bitten, statt zu fordern. So wird aus Reibung eine Ressource.
Als Struktur dafür trainieren wir das FEED-Modell: Facts, Explain Impact, Emotion, Direction. Erst die Beobachtung, dann die Wirkung, dann das Gefühl, dann die Richtung. Klare Botschaften, die in Beziehung bleiben, auch wenn sie unbequem sind.
Jede Botschaft hat vier Seiten: Sache, Selbstoffenbarung, Beziehung, Appell. Gesendet wird eine, gehört wird oft eine andere. Ihr erlebt das körperlich im Spiel Schnabel trifft Ohr, das genau diese vier Seiten in den Raum bringt, und lernt zu hören, was beim Gegenüber wirklich ankommt.
Führung ist keine Frage des Titels, sondern eine Position in der Dynamik einer Gruppe. Wer ein Team wirklich bewegt, ist nicht automatisch die Person mit der Visitenkarte. Jede Gruppe verteilt Rollen, bis hin zur unbequemen Gegenstimme, die alles infrage stellt. Wer diese Rollen lesen kann, erkennt, wo Führung tatsächlich entsteht, und macht aus der Gegenstimme ein Korrektiv statt ein Problem.
Das Prinzip
Gefühle entstehen nicht durch das, was andere tun, sondern durch unsere Bewertung. Wer das trennt, führt auch unter Druck, statt zu reagieren.
Ablauf
Vor jedem Training steht ein Auftragsklärungsgespräch: Was ist die konkrete Situation, welche Zielgruppe, was soll sich danach verändert haben? Daraus entsteht ein Design für euch. Kein konfektioniertes Seminar, das ich zweihundertmal gehalten habe.
Im Training selbst gilt: Teilnehmende erleben zuerst, dann wird eingeordnet. Maximal drei Minuten Vortrag am Stück, danach Übung, Rollenspiel oder Diskussion. Jede Einheit hat eine Dramaturgie: erst die Irritation, dann die Vertiefung, am Ende Handlungsfähigkeit. Was nach der Kaffeepause noch trägt, hat getroffen.
Buchungsanfrage stellenStimmen
„Methodisch top – und du hast es geschafft, das Seminar absolut professionell, zugleich empathisch und spannend umzusetzen und uns sehr gut als Gruppe mitgenommen. Die Zeit ist wie im Flug vergangen."
„Ich habe sehr viel positives Feedback bekommen. Ich fand es besonders gut, wie du es geschafft hast, die Teilnehmenden durchgehend einzubinden und das Interesse und die Aufmerksamkeit hochzuhalten."
FAQ
Für Führungskräfte mit und ohne disziplinarische Verantwortung, von der ersten Führungsrolle bis zur erfahrenen Leitung, in Konzernen und im Mittelstand. Gruppengröße 6 bis 20 Personen. Echte Fälle aus dem eigenen Führungsalltag sind ausdrücklich erwünscht.
Eine Struktur für Feedback und klare Botschaften: Facts, Explain Impact, Emotion, Direction. Erst die konkrete Beobachtung, dann die Wirkung, dann das eigene Gefühl, dann die Richtung. Das Modell hält Kritik bei der Sache und in Beziehung.
Ein bis zwei Tage, je nach Tiefe. Ein Tag reicht für Feedback und klare Botschaften, der zweite Tag geht in Rangdynamik und die eigene Führungsrolle.
Ja. Die Übungen sind für den Raum entwickelt und für online übersetzt, nicht einfach abgefilmt. Präsenz bleibt für die intensiven Simulationen die erste Wahl, online funktioniert vor allem für kürzere und verteilte Formate.
Der Preis hängt von Dauer, Gruppengröße und Vorbereitung ab. Jedes Training beginnt mit einem kostenlosen Auftragsklärungsgespräch, danach bekommt ihr ein konkretes Angebot.
Führungskommunikation ist eines von fünf Trainingsthemen. Angrenzend: Konfliktmanagement, wenn es schon knirscht, und Moderation für Entscheidungen in der Gruppe. Alle Themen in der Übersicht. Für Einzelarbeit an der eigenen Rolle: Coaching.